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Stirnlampe – Black Diamond Sprinter 2016 – Test

Black Diamond Sprinter - Komplettpacket

Die bewährte Black Diamond Sprinter Stirnlampe ist nun bereits schon seit einigen Jahre auf dem Markt. Jetzt wurde sie erneut überarbeitet und ich hatte die Möglichkeit das aktuelle Modell, auf mehreren Nachtläufen durch dunkle Wälder und über schlecht beleuchtetet Wohnstraßen, zu begleiten. Gerade das integrierte Rücklicht macht diese Stirnlampe sehr interessant für Läufer im urbanen Umfeld und bietet zusätzliche Sicherheit.

Erster Eindruck

Die Sprinter ist, entgegen vieler Stirnlampen mit vergleichbarer Lichtleistung (max. 200 Lumen), zweiteilig aufgebaut.

Black Diamond Sprinter - zweiteiliges Design

Black Diamond Sprinter – zweiteiliger Aufbau

Ein Kabel verbindet die zirka 25 Gramm leichte LED Frontlampe mit dem Rücklicht. In diesem Kunststoffgehäuse befindet sich außerdem der festverbaute Akku mit USB Ladebuchse. Das Stirnband ist etwas schmäler als sonst üblich ausgeführt, ein abnehmbares Kopfband ist mit dabei, die Kabelführung ist durchdacht, alles macht einen sehr wertigen Eindruck.

Funktionen

Frontlampe – Der blaue Hauptbedienknopf oben am Lampengehäuse fällt sofort auf. Einmal kurz drücken und die Sprinter strahlt mir 75% ihrer Lichtleistung. In Betrieb lässt sich die Helligkeit stufenlos dimmen, dazu einfach diese Taste gedrückt halten und dann bei der gewünschten Helligkeit loslassen.

Black Diamond Sprinter - der power tap

Black Diamond Sprinter – die Frontlampe

Zusätzlich ist seitlich im Lampengehäuse der sogenannte „Power Tap“, ein kontaktloser Taster, eingebaut. Mit diesem lässt sich jederzeit die volle Lichtleistung abrufen, eine weitere kurze Berührung und die Lampe schaltet wieder zurück auf die ursprüngliche Helligkeitsstufe.

Rückleuchte – Für die roten LEDs sind die klassischen Einstellmöglichkeiten gegeben – Aus – Dauerlicht – Blinken langsam und Blinken schnell.

Black Diamond Sprinter - Bedienknopf

Black Diamond Sprinter – Akkugehäuse mit Rückleuchte

Die Auswahl erfolgt durch einen in das Akkugehäuse integrierten, filigranen und schwer bedienbaren Taster ohne Druckpunkt. Eine Bedienung mit dünnen Laufhandschuhen ist zwar möglich, aber nicht optimal.

Einschaltsperre – Gegen ein versehentliches Einschalten, wenn die Lampe zum Beispiel im Rucksack transportiert wird, hilft die Einschaltsperre, hierzu bei ausgeschalteter Lampe den Hauptbedienknopf 4 Sekunden gedrückt halten.

Blinklicht – Die Frontlampe kann auch als Blinklicht betrieben werden, zur Aktivierung bei ausgeschalteter Lampe, den blauen Hauptbedienknopf 3 mal kurz hintereinander drücken.

Memoryfunktion – Die Sprinter startet beim Einschalten immer im gleichen Modus in dem sie zu letzt betrieben wurde.

Powermanagement

Der aktuelle Akkuladezustand wird direkt nach dem Einschalten der Black Diamond Sprinter für 3 Sekunden durch eine mehrfarbige Status – LED im Akkugehäuse angezeigt.

Black Diamond Sprinter - Rückleuchte

Black Diamond Sprinter – die mehrfarbige Status LED

  • Grün > 50%
  • Orange zwischen 25% und 50%,
  • Rot <25% Restladung.

Ein kompletter Ladevorgang kann bis zu 5 Stunden dauern, hierfür genügt eine gewöhnliche USB Schnittstelle.

Black Diamond Sprinter - loading port

Black Diamond Sprinter – die USB Ladebuchse

Der Ladevorgang wird durch langsames grünes Blinken der Status – LED angezeigt. Ist die Lampe ungefähr zu 75% aufgeladen blinkt die LED schneller, bis sie dann bei 100% Ladung in grünes Dauerlicht übergeht. Während des Ladevorganges kann die Sprinter nicht betrieben werden.

Tragekomfort

Direkt auf der Kopfhaut getragen oder über einer Laufmütze, die Black Diamond Sprinter ist schnell angepasst, kaum spürbar und nach wenigen Schritten bereits vergessen. Trotz der, im Vergleich zu anderen Stirnlampe, etwas dünneren Bänder trägt sich diese Stirnlampe sehr angenehm, hier macht sich das separate Akkugehäuse sehr positiv bemerkbar.

Helligkeit

Mit einer maximalen Lichtleistung von 200 Lumen ist die Sprinter sicher nicht die lichtstärkste Stirnlampe auf dem Markt, doch für Läufe auf einfache Trails und schlecht beleuchteten Straßen ist sie definitiv bestens geeignet.

Black Diamond Sprinter - Helligkeit

Black Diamond Sprinter – 200 Lumen Lichtleistung

In unwegsamen Gelände, wenn mehr Orientierung gefragt ist, da würde ich zu einer Stirnlampe mit höherer Leistung greifen. Auf trockener Straße, oder in der Laufgruppe lässt sich die Helligkeit sicher reduzieren, auf Waldwegen nutze ich gerne die höchste Stufe.

Handhabung

Die Lichtintensität lässt sich laufend gut regulieren, der „Power Tap“ funktioniert auch mit Handschuhen und die Lampenneigung ist schnell angepasst. Alles so wie es sein sollte.

Black Diamond Sprinter - Verstellmechanismus

Black Diamond Sprinter – die Rückseite der Frontlampe

Ich nutze auf meinen Läufen immer das Kopfband, finde ich so einfach noch handlicher, es geht aber ohne großen Komfortverlust auch ohne. Das vielleicht 25 Gramm leichte Lampengehäuse kommt selbst auf schnelleren Abschnitten nicht einmal ansatzweise zum Schwingen.

Black Diamond Sprinter - Stinband und Kopfband

Black Diamond Sprinter – die Rückseite der Rückleuchte

Rückleuchte bedienen, das geht auch bei aufgesetzter Stirnlampe, aber man selbst sieht dann nicht welcher Modus gerade gewählt wurde, also besser schnell absetzten oder den Laufpartner fragen.

Fazit

110 Gramm, das hört sich zuerst nach schwer an, aber durch das separate Akkugehäuse und die optimale Gewichtsverteilung relativiert sich das ganze recht schnell wieder. Die Stirnlampe sitzt, passt und wackelt nicht. Der Akku ist festverbaut, dies mag für den einen oder anderen ein Nachteil sein, denn ich kann mir nicht mal eben schnell mit Batterien behelfen, wenn die Stirnlampe entladen ist.

Black Diamond Sprinter - ready to run

Black Diamond Sprinter – ein Komplettpacket

Der Bedienknopf an der Rückleuchte ist bestimmt nicht optimal gelöst, aber laufe ich allein, schalte ich den Blinkmodus ein, laufe ich in der Gruppe ist das Rücklicht auf Dauerlicht. Ein häufiges Umschalten während des Laufes ist für mich nicht relevant.

Mit 200 Lumen Lichtleistung, 6 Stunden Laufzeit auf der höchsten Helligkeitsstufe und vielen sinnvollen Funktionen wird die Sprinter bestimmt vielen Läuferansprüchen gerecht. Bist du dagegen auf der Suche nach einer Stirnlampe für deine nächste Wanderung oder Campingurlaub, dann würde ich dir zu einer anderen Stirnlampe raten.

Im urbanen Umfeld, wo gesehen werden mehr als notwendig für einen Läufer ist, genau da bietet diese Stirnlampe einen unschätzbaren Mehrwert an Sicherheit. Natürlich kann ich zu meiner normalen Stirnlampe auch noch ein Rücklicht an den Arm clippen, aber mir gefällt diese Eingerätelösung. Immer alles dabei, nur ein Teil zum Aufladen und das auch noch über USB, also keine Chance das Ladegerät gerade mal wieder nicht zu finden.

Noch Fragen? Gerne, schreib mir einen Kommentar.

** Danke an Black Diamond,  dass ich die Sprinter kostenfrei testen durfte. Dies hat jedoch in keinster Weise mein Ergebnis beeinflusst. **

 

 

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