Höhenmeter sammeln – bis die Wade zittert

Wie fühlt es sich an Höhenmeter auf Treppen zu sammeln?

… ein kurzer Artikel unter der Rubrik „ausprobiert“, in der Zeitschrift RunnersWorld, hat mich irgendwie neugierig gemacht. Das wollte ich auch. OK, aber 1000 Höhenmeter erschienen mir dann spontan doch ein wenig zu anspruchsvoll. Vielleicht lieber etwas gemütlicher. Noch einmal darüber nachgedacht und meine persönliche Challenge formuliert.

Wie sieht die Challenge aus?

Such dir eine Treppe und sammle in 21 Minuten so viele Höhenmeter wie möglich.

Du benötigst …

Außer einer längeren Treppe, so um die 50 – 100 Meter sollten es schon sein, nur noch motivierende Musik.  Meine Wahl fiel auf „Rocky“, wer den Film kennt weiß weshalb.

Mit Musik läuft es immer besser

Höhenmeter sammeln – die Playlist

Letzten Freitag war es dann soweit. Die Treppe hatte ich bereits vorab inspiziert, ausgemessen und natürlich angetestet. Insgesamt 107 Stufen, jede exakt 15 Zentimeter hoch, das ergibt ziemlich genau 16 Höhenmeter. Nicht besonders viel für einen Durchlauf. Bei 1000 Höhenmeter müsste ich diese Treppe 62 mal hoch und wieder runter laufen. Ganz schön viel.

Die Vorbereitung

Warm-up muss sein. Zuerst 15 Minuten einlaufen, anschließend einige dynamische Dehnungsübungen für die komplette Beinachse. Ich bin bereit.

Es geht los

Eye oft the Tiger brüllt aus der Musikbox. Start. Nach 35 Sekunden erreiche ich, mit bereits deutlich erhöhtem Puls, die oberste Stufe. Sofort geht es wieder abwärts, der Puls darf sich etwas beruhigen. Nur nichts übertreiben, es sind ja noch 20 Minuten.

Höhenmeter sammeln – immer aufwärts

No easy way out – langsam finde ich meinen Flow, noch 15 Minuten.

Training Montage – läuft besser als gedacht, Halbzeit

Gonna Fly Now – die befürchtete Langeweile kommt nicht auf, gerade abwärts muss ich mich doch ziemlich konzentrieren

Burning Heart – ja, die Oberschenkel brennen. Noch 4 Minuten.

Schlussfanfare – die letzte Runde bringe ich noch zu Ende. Fertig, die Beine zittern.

Und danach?

Etwas auslockern, anschließend 15 Minuten gemütlich auslaufen, dann ab nach Hause und ran an die BlackRoll*. Die Spannung aus der Muskulatur bringen. Gerade meine Wade hat es dringend nötig.

Was bringt das Ganze?

  • Laufstilverbesserung
  • Kräftigung der gesamten Beinachse
  • jede Menge Spaß
  • eine Standortbestimmung
  • und Muskelkater

Ach übrigens – 78 Minuten benötigte Henning Lenertz, der Autor des Berichtes in der RunnersWorld für 1000 Höhenmeter. Aber der hat auch immer zwei Stufen auf einmal genommen.

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2 Kommentare

  1. Die Geschichte erinnert mich an zwei Dinge. Ding Nr. 1. ist, da gibt’s doch sogar Wettbewerbe für. Empire State Building die Treppen hochlaufen und so. Ding Nr. 2. mich hatte es bei meinen Läufen immer wieder gereizt auch mal so ein paar Nettigkeiten in Sachen Steigung dabei zu haben. Auf Feuerteventura bin ich auf einen alten Vulkan ( http://www.runmap.net/de/route/774428-fuerteventura-vulkanlauf/ ) hoch gelaufen.

    Das hat schon alleine von der Landschaft her gerockt. Auch ohne Rocky im Hintergrund.

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