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Das Märchen vom guten Stress.

Stress ist  nicht grundsätzlich negativ, ganz im Gegenteil, ohne Herausforderungen ist keine persönliche Weiterentwicklung möglich. Alle Situationen, die du erfolgreich bewältigst, erhöhen dein Selbstwertgefühl. Es entstehen neue neuronale Verbindungen und du bist für ähnliche zukünftige Herausforderungen gewappnet.

Seit Hans Selye, dem Begründer der Stressforschung, kennen  wir die Aufteilung in Disstress und Eustress. Eustress, das ist der gute Stress, der uns motiviert und voranbringt. Disstress dagegen empfinden wir häufig in Situationen, in denen wir schlicht überfordert sind. Ein neues Projekt bietet dir interessante Perspektiven oder du denkst gleich daran wie viel Arbeit auf dich zukommt und was alles schief gehen könnte.

Generell entsteht Stress immer im Kopf. Nur deine Bewertung entscheidet darüber, ob du eine Situation überhaupt als Stress empfindest oder nicht. Eine rote Ampel versetzt dich in Stress oder du nutzt diese für ein paar bewusste Atemzüge. Es liegt ganz bei dir.

Weniger Beachtung findet oftmals die Unterscheidung in kurzfristigen und langfristigen Stress. Kurzfristiger Stress solltest du eher als eine Herausforderung sehen. Ist diese bewältigt, dann besteht danach genügend Zeit zur Entspannung und Erholung.  Bei langfristigem Stress hingegen besteht keine Möglichkeit zur Erholung. Und genau dies  macht dich auf Dauer krank.

Obwohl du den Stress vielleicht als positiv erlebst, du dieses „unter Hochspannung stehen“ gerne tust, es einfach benötigst. Auf Dauer wirst du damit deinen Körper und deine Psyche schädigen. Ist es nun guter oder böser Stress, das spielt nach der neueren Stressforschung weniger eine Rolle. Weitaus wichtiger ist eine entsprechende Erholungsphase nach der stressigen Situation.

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