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Zerrung oder Muskelfaserriss – Was tun wenn es passiert?

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Muskelverletzungen, wie eine Zerrung oder ein Muskelfaserriss, stehen ganz weit oben auf der Liste der häufigsten Sportverletzungen. Auch der Freizeitläufer wird hin und wieder damit konfrontiert. Ein schneller Stopp oder ein abrupter Richtungswechsel kann eine Zerrung oder einen Muskelfaserriss provozieren. Doch was unterscheidet eigentlich eine Zerrung von einem Muskelfaserriss und wie solltest du im Verletzungsfall reagieren?

Bei einer Zerrung bleiben aber im Unterschied zum Faserriss die muskulären Strukturen intakt. Nur die Regulation der Muskelfunktion ist gestört, der Muskel verkrampft. Den Muskelfaserriss  begleitet oftmals dieser typische stechende Schmerz, „wie wenn jemand mit dem Messer in den Muskel sticht“. Die Übergänge zwischen diesen Verletzungsarten sind durchaus fließend.

Zerrung – Erstversorgung

Beende umgehend deine sportliche Tätigkeit. Dann versuche durch leichtes gehen, bewegen und eventuell dehnen die Verkrampfung zu lockern. Manchmal hilft auch der Einsatz einer Sofort-Kühlkompresse. Probiere die verschiedenen Möglichkeiten aus und wähle diejenige, die dir gut tut.

Auf keinen Fall solltest du gleich wieder mit Vollgas loslaufen. Gönne deiner Muskulatur eine Pause und beginne erst wieder mit lockerem Laufen wenn du schmerzfrei bist. Eine Zerrung benötigt Zeit bis sie vollständig ausgeheilt ist, oft nur wenige Tage, aber es kann auch mal zwei Wochen dauern.

Muskelfaserriss -Erstversorgung

Beende umgehend deine sportliche Tätigkeit und kühle sofort die betroffene Muskulatur. Ein kalter Umschlag, ein Eisbeutel oder ein Kälte-Sofort-Kompresse, ganz egal, nutze was dir zur Verfügung steht. Je eher desto besser.

Die Kälte hemmt die Schwellung, verringert die Entzündungsreaktion und mildert die Schmerzen. Unterbrich die Kältebehandlung nach ungefähr 15 Minuten, sonst reagiert dein Körper reflektorisch mit vermehrter Durchblutung. Und genau dieses möchtest du ja verhindern. Das Kühlen kannst du jede Stunde für 15 Minuten wiederholen. Nach 48 Stunden macht Kühlen keinen Sinn mehr.

Ein Kompressionsverband kann unterstützend wirken, wird aber teilweise als sehr unangenehm empfunden. Probiere es aus und wenn du dabei kein gutes Gefühl hast, dann lass es. Wärmeanwendungen jeglicher Art sind in den ersten 48 Stunden nicht zielführend. Ein Muskelfaserriss bedeutet häufig eine Sportpause von mehreren Wochen.

Höre immer auf deinen Körper und trainiere niemals mit Schmerzen. Denn schnell wird aus einer harmlosen Zerrung ein ausgewachsener Muskelfaserriss oder du verlängerst unnötiger Weise den Heilungsprozess.

Kennst du schon die Soforthilfe bei Knöchel verstaucht?

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