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Ist Radfahren als Ausgleichssport wirklich sinnvoll?

Du sitzt den ganzen Tag im Büro und als Ausgleich bretterst du in windschlüpfriger Rennposition über die Straßen. Ohne Frage, Radfahren ist trendy, gelenkschonend, kostengünstig und umweltfreundlich. Doch ist der Tritt in die Pedale auch wirklich gesundheitsfördernd?

Natürlich hat Radfahren, so wie jede andere Ausdauersportart auch, sehr positive Auswirkungen auf das Herz – Kreislaufsystem. Aber hast du mal mit deinen Hüftbeugern, der überstreckten Halswirbelsäule oder deinen vorgezogenen Schultern gesprochen?

Ich habe ja gar nichts gegen das Radfahren an sich, ganz im Gegenteil. In der frischen Morgenluft über taubedeckte Wiesen ins Geschäft radeln, langsam wach werden. Und abends wenn es nach einem hektischen Tag wieder zurückrollt, spüren wie der Stress nach wenigen Kilometern langsam abfällt, der Kopf wieder klar wird.  Das gefällt mir.

Nur als Ausgleichssport finde ich das Radfahren suboptimal für den gesundheitsorientierten Freizeitsportler.  Verstehe mich richtig, mir geht es nicht um die kleine abendliche Runde oder der Fahrradtour am Wochenende. Ich rede hier von den stundenlangen Fahrten über den Asphalt.

Jeder von uns hat leider nur einen sehr begrenzten Zeitrahmen zur sportlichen Betätigung zur Verfügung. Verschwende diesen nicht mit einförmigen Bewegungen. Wenn du eh schon den ganzen Tag sitzend verbringst weshalb möchtest du dann deine Freizeit auch noch auf dem Rad sitzend verbringen?

Du möchtest trotzdem Radfahren? OK, aber lies vorher meine vier wichtigsten Tipps für ein gesundheitsorientiertes Radfahren:

  • finde die richtige Sitzposition, lass dich diesbezüglich in einem Fachgeschäft beraten und optimiere dein Rad auf deine speziellen Bedürfnisse hin
  • sei lieber Offroad unterwegs als auf der Straße, die Bewegungsaufgaben im Gelände sind meist anspruchsvoller und abwechslungsreicher
  • zwei Workout die Woche genügen, nutze die verbleibende Zeit für Kräftigungsübungen oder arbeite an deiner Beweglichkeit
  • vergiss den Spaß nicht, verabschiede dich vom Leistungsgedanken, es geht um Ausgleich und nicht um die nächste Weltmeisterschaft

Du fährst noch nicht mit dem Rad zur Arbeit? Vielleicht überzeugt dich ja mein Beitrag Mit dem Rad zur Arbeit – oder was nützt das beste Pferd im Stall wenn niemand darauf reitet? 

Du benötigst noch zusätzliche Motivation? Was hältst du von der Mitmachaktion – Mit dem Rad zur Arbeit?

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