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Trails4Germany Blaubeuren 2019

kurz vor dem Start

Leichter Nieselregen, dafür aber eine klasse Stimmung und laufbare Trails, das waren meine Highlights der Trails4Germany in Blaubeuren am letzten Wochenende.

Die Laufstrecken

  • Kurzstrecke: 10 Km, ca. 400 Hm
  • Langstrecke: 20 Km, ca. 750 Hm

Die Organisation

Mit einem Wort – perfekt. Alles sehr gut ausgeschildert, jede Menge Parkplätze, Umkleidemöglichkeiten mit warmen Duschen, kleine Expo beim Start/Zielbereich, kaum Wartezeit beim Check-in, Goodie-Bag, ansprechende Verpflegungsstationen, …Und dies alles einer unaufgeregten, ja schon fast familiärer Atmosphäre.

Der Lauf

Die ersten 10 Km beider angebotener Laufstrecken war identisch. Der Start der Langstreckler erfolgte aber 15 Minuten früher. Dies gewährleistet eine gewisse Entzerrung des Lauffeldes gerade auf den ersten Kilometern. Ich war für die Langstrecke gemeldet und so ging es dann pünktlich um 13:30 Uhr auf die Piste.

Streckenbeschreibung Kurzstrecke

Nach wenigen Metern durch kleine Straßen in Blaubeuren wird die Bundesstraße 28 unterquert. Danach geht es sofort in einen kleinen Anstieg gefolgt von einem kleinen Downhill, bevor es ca. 2 Kilometer lang leicht ansteigend an einem Waldrand entlang geht. Bei ca. Kilometer 3 ist eine Hochebene erreicht, auf der es ca. 2,5 Kilometer an oder im Wald bis zum höchsten Punkt des Laufes (692 Höhenmeter). Bei Kilometer 5 befindet sich der 1. Verpflegungsstand. Ab dann folgen ca. 4 Kilometer feinste Trails mit Up- und Downhills bevor die letzten 500 Meter wieder durch die Stadt Blaubeuren bis zum Ziel am Kirchplatz führen.

Quelle: https://trails4germany.com/portfolio-item/blaubeuren/

Wald und Felswand mit Ausblick ins TAl
Trails4Germany Blaubeuren – immer mit Aussicht

Meine ersten 10 Km

Nach dem Start wird die Strecke schnell merklich enger, das Feld kommt ins Stocken. Viele bewältigen den ersten Anstieg gehend. Doch oben angekommen zieht sich das Feld schnell auseinander und flüssiges Laufen ist angesagt. Die gesamte Strecke ist bestens mit Sprühfarbe und Makierungsband ausgeschildert, zusätzlich stehen an den neuralgischen Punkten immer auch noch Streckenposten.

schön flowig

Kurz nach dem ersten Verpflegungspunkt laufen bereits die ersten Läufer der später gestarteten Kurzstrecke auf. Etwas nervig. Man (langsamer Läufer) will ja nicht als Bremshügel dienen, so bleibt man dann halt stehen und lässt die schnelleren Läufer vorbei. Doch wie dem auch sei.

eine gut markierte Strecke

Die Strecke ist durchwegs gut laufbar, hin und wieder vielleicht eine etwas schmierige Stelle, aber im großen und ganzen, alles gut.

Die ersten 20 Km Läufer sind bereits im Ziel, als ich auf die Langstrecke abbiege.

Streckenbeschreibung Langstrecke

Die Läufer „biegen kurz vor dem Ziel der 10er jedoch links ab um dann nach wenigen Metern sofort in den längsten Uphill – Trail einzubiegen. Der Trail führt durch den Wald an Felsen entlang bis zum sog. Blaufels. Von Kilometer 11 bis 13,5 läuft man am und im Wald entlang auf leicht hügeliger Strecke. Der 2 . Verpflegungsstand befindet sich bei Kilometer 12,5. Bei Kilometer 13 wird eine Ortschaft durchlaufen und eine Kreisstraße überquert bevor es mitten durch den Wald bis zu Kilometer 14,5 hauptsächlich Berg ab geht. Nun folgt bis Kilometer 17,5 ein wunderschöner Trail der Up- und Downhill führt (unter anderem an der Schlossruine Rusenschloss vorbei). Die letzten 2,5 Kilometer kann dann auf leicht zu laufenden Forstwegen und Asphaltstücken inmitten eines idyllischen Tals der Endspurt eingeleitet werden.

Quelle: https://trails4germany.com/portfolio-item/blaubeuren/

Meine zweiten 10 Km

Ja, jetzt bin ich doch fast allein auf der Strecke. Hat schon auch Vorteile wenn man langsam läuft. Nebel zieht ein. Schöne herbstliche Stimmung. Einige Wanderer kommen entgegen. Rockmusik kündigen den Verpflegungsstand an. Ich genehmige mir eine Cola und fülle meine Softflask. Ich frage mal lieber vorsichtig nach, „Nein, du bist nicht der Letzte es kommen noch einige wenige nach dir“. Nah, da bin ich ja beruhigt.

fast allein auf dem Trail

Und so läuft es dann Richtung Rusenschloss, mit einer großen Schleife rundherum, erst runter, dann wieder hoch. OK, auch Nieselregen kann schön sein. Der Streckenposten ruft mir hinterher „ab jetzt geht es nur noch bergab“. Jeder hat da wohl ein anderes bergab, denke ich so, als der nächste Anstieg naht. Doch auch dieser ist irgendwann zu Ende.

Medaille
Finisher

Die letzten Meter ziehen sich über das Gelände der weitläufigen Sportanlagen. Die Altstadt Blaubeuren liegt vor mir. Ja, super, das Ziel ist noch nicht abgebaut. Dann hängt auch schon die Finishermedaille um den Hals und ich genieße die Zielverpflegung. Leckere Kürbissuppe, einige kleine Kuchenstücke, … Es wird schnell kühl, nichts wie ab unter die heiße Dusche.

Schön war es beim Trail4Germany Blaubeuren. Nächstes Jahr bin ich wieder mit dabei.


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