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Stirnlampe – Fenix HL12R – Test

Stirnlampe-Stein

Werbung/Produktsample

Die Fenix HL12R ist bei mir nun bereits seid zwei Jahren im Einsatz. Lohnt sich die Investition von knapp 50 Euro?

Der erste Eindruck

Die LED Stirnlampe liegt leicht in der Hand – das Gehäuse erweckt einen soliden Eindruck – Ecken oder scharfe Kanten gibt es nicht …

Stirnlampe-Vorderansicht
Fenix HL12R – Vorderansicht

an der Oberseite, zwei Bedientasten mit spürbarem Druckpunkt …

Stirnlampe-Rückseite
Fenix HL12R – die Rückseite

auf der Rückseite eine geschützte Micro USB Ladebuchse für den integrierten Akku …

Kopfband
Fenix HL12R – reflektierendes Kopfband

ein breites, elastisches Stirnband, mit reflektierenden Elementen, ist auf der Innenseite griffig gummiert …

Stirnlampe-Seitenansicht-Kippmechanismus
Fenix HL12R – Kippmechanismus

die Lampe lässt sich einfach rastend in der Neigung verstellen.

Insgesamt präsentiert sich die Stirnlampe als wertiges Gesamtpacket. Hier noch einmal die technische Zusammenfassung.

Transparenz/Werbung: Die Fenix HL12R wurde mir von Fenix kostenfrei und ohne jegliche Verpflichtung zur Verfügung gestellt.

Die technischen Fakten

  • Gewicht: 73 Gramm inklusive Stirnband
  • Gehäusematerial: Front AL, sonst Kunststoffmaterialien
  • Kopfband: 2,5 cm mit eingewobenen Silikonfäden
  • Akku: 1000 mA Li-Po, fest verbaut
  • Schutzart: IP 66
  • LED: 1x rot, 1x weiß
  • Bedienung: zwei Taster an der Oberseite

Weitere technische Information sind auf der Fenix Herstellerseite verfügbar 

Jede Menge Funktionen

Ein kurzer Blick auf das übersichtliche technische Datenblatt verrät die vielfältige Einstellmöglichkeiten. Ich gehe später noch im Detail darauf ein.

technische Daten-Stirnlampe
Fenix HL12R – technische Daten

Die Bedienung verstehen

Die Stirnlampe wird komplett montiert geliefert. Somit nur noch schnell mittels beiliegendem USB Kabel aufladen und los geht’s.

Produktblatt-Stirnlampe
Fenix HL12R – Bedienkonzept

Für die Selektion der verschiedenen Modi wurde bei der HL12R ein zwei Bedientastenkonzept implementiert. Du musst also nicht immer den kompletten loop bis zum gewünschten Mode durchclicken, sondern triffst bereits mit der Wahl eines der beiden Taster eine gewisse Vorauswahl.

Mit dem „general switch“ wählst du die Leuchtstufe (eco, low, medium oder high) und mit dem „functional switch“ die zusätzlichen Funktionen (Rotlicht, weißes Blinken, rotes Blinken) aus.

Stirnlampe-Rotlicht
Fenix HL12R – Rotlichtmodus

Beim Umschalten von „general“ in „functional“ und umgekehrt ist eine memory funktion implementiert, d.h. läufst du z.B. gerade mit medium Lichtpower und schaltest dann die Lampe auf Rotlicht bringt dich ein erneuter Druck auf den „general switch“ direkt wieder zurück zur medium Lichtpower.

Das Ganze liest sich jetzt aber tatsächlich komplizierter, als es dann in der Praxis tatsächlich ist.

Eine kurzer Tastendruck (0,5s) auf eine der beiden Tasten schaltet die Lampe ein. Ein weiterer Tastendruck (0,5s) und die Lampe ist wieder aus.

Funktionen, Funktionen, …

Du benötigst kurzfristig mehr Ausleuchtung? Dann aktiviere den „burst modus“ (400 Lumen) indem du eine der Tasten etwas länger (1,2s) drückst. Dabei spielt es übrigens keine Rolle in welchem Modus die Lampe sich gerade befindet. Die HL12R verlässt automatisch, nach ca. 60 Sekunden, den „burst modus“.

Eine Memoryfunktion beim Einschalten ist nicht implementiert, d.h. die Lampe startet immer im Eco Modus oder im Rotlichtmodus je nach dem mit welchem der zwei Taster eingeschaltet wurde.

Stirnlampe-Statusleds
Fenix HL12R – Akkustatus

Durch gleichzeitiges Drücken beider Taster für 3 Sekunden versetzt du die Fenix in den sogenannten „lock mode“, dieser hilft gegen ein versehentliches Einschalten bei Transport. Ein kurzer Druck auf den „functional switch“ zeigt dir den aktuellen Ladezustand mittels der 4 blauen Leds auf der Vorderseite an.

reicht die Lichtpower der Fenix HL12R?

Mit den vier verschiedenen Lichtstufen deckst du schon viele Anforderungen aus Läufersicht ab und wenn es mal etwas unübersichtlicher wird, dann hast du ja noch den „burst modus“ in Reserve.

Nacht-Läufergruppe mit Stirnband
Fenix HL12R – im Einsatz

Doch nicht alleine die Lichtleistung macht aus einer Stirnlampe eine gute Stirnlampe, es benötigt auch eine für deinen Anwendungsfall sinnvolle Ausleuchtung im Nah und Fernbereich. Diesbezüglich bietet die HL12R einen ausgewogenen Mix aus Nahbereich und Spot.

der Tragekomfort entscheidet!

Klar, Bedienung und Lichtpower sind wichtige Kriterien bei der Auswahl einer Stirnlampe, aber einer der für mich wichtigsten Punkte ist der Tragekomfort. Nichts ist schlimmer, als wenn die Stirnlampe auf dem Kopf lottert oder ein zu straffes Halteband für Kopfschmerz sorgt. Hier punktet die Fenix auf ganzer Linie.

Trageband-Innenansicht
Fenix HL12R – rutschfestes Kopfband

Mit Stirnband oder Kappe oder direkt aufliegend, das breite, griffige Kopfband hält die Stirnlampe sicher an der richtigen Position. Auch schnelle Richtungswechsel oder Dauerregen beeindrucken die HL 12R wenig und dies alles bei minimaler Spannung.

Aufsetzten, einschalten und nur noch laufen. Das Gewicht ist kaum spürbar und ein nachjustieren praktisch nicht erforderlich.

Testumgebung/ Einsatz

Im Sommer und Winter, bei Temperaturen bis unter -12°C, bei strömenden Regen, auf Strecken bis ca. 2 Stunden, auf leichten Trails, im dunklen Wald, auf schlecht beleuchteten Straßen, hauptsächlich laufend, aber auch bei nächtlichem Functional Training.

Nacht-beleuchtete Kapelle-davor Sportgruppe mit Stirnlampe
Fenix HL12R – beim Funktional Training

Fazit

Für unter 50 EUR bekommst du mit der Fenix HL12R eine robuste, vielseitige und leichte Stirnlampe mit ausgezeichnetem Tragekomfort, die für Läufer hervorragend geeignet ist. Neben der USB Lademöglichkeit gefällt mir auch das schnelle umschalten in den Rotlichtmodus.

Du benötigst weniger Funktionen, hättest aber gerne eine Laufmütze oder Stirnband mit integrierter Stirnlampe? Mein Erfahrungsbericht zur Luma Active LED Laufmütze hilft dir weiter.


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