Tanzen gegen Demenz

 

Tanzen gegen Demenz: Mehr als nur Spaß – Schützen Sie Ihr Gehirn!

Wussten Sie, dass Tanzen gegen Demenz Ihr Gehirn auf faszinierende Weise schützen kann? Eine große epidemiologische Studie mit über 500 Teilnehmern im Alter von 65 bis 80 Jahren hat gezeigt, dass Paartanzen das Demenzrisiko um 76 Prozent reduziert – und damit sogar besser wirkt als Kreuzworträtsel lösen (47 Prozent) oder Lesen (35 Prozent). Tanzen gegen Demenz ist nicht nur eine wunderbare Freizeitbeschäftigung, sondern bringt auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich. Wir wissen außerdem, dass musizierende Kinder ihre verbale Merkfähigkeit verbessern. Dieser positive Effekt gilt auch für Erwachsene, denn das Lernen und Wiederholen von Bewegungsabfolgen fördert die geistige Flexibilität und verbessert die Gedächtnisleistung.

Tanzen scheint eine besonders komplexe Tätigkeit zu sein, bei der Motorik, Aufmerksamkeit, Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis gleichzeitig gefordert werden. Dabei wird oft unterschätzt, wie viele kognitive Ressourcen das gemeinsame Tanzen in Anspruch nimmt. Jeder Tanzschritt, jede Drehung und jede Bewegung verlangt sowohl physische als auch mentale Koordination. Besonders anspruchsvoll sind dabei komplexe Figuren wie der Wiener Walzer mit seinen schnellen Drehungen oder die synchronisierten Bewegungen beim Salsa, die eine präzise Abstimmung mit dem Tanzpartner erfordern. Dies bedeutet, dass Tanzen gegen Demenz sowohl Körper als auch Geist aktiv in Bewegung hält, was zu einer verbesserten kognitiven Gesundheit führen kann. Durch die ständige Interaktion mit dem Tanzpartner wird auch das soziale Empfinden gestärkt, was zusätzlich positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden hat.

Beim Tanzen gegen Demenz wird nicht nur das Gehirn gefordert, sondern auch der ganze Körper aktiviert. Regelmäßiges Tanzen verbessert die Ausdauer, die Koordination und die Muskulatur. Diese Verbesserungen wirken sich im Alltag positiv aus, da sie beispielsweise das Sturzrisiko im Alter verringern und die allgemeine Beweglichkeit fördern. Gleichzeitig fördert es die Produktion von Endorphinen – den sogenannten Glückshormonen –, die das Wohlbefinden steigern und Stress abbauen. Zudem trägt Tanzen zur besseren Körperhaltung und zum Gleichgewicht bei, was besonders im Alter von großem Vorteil sein kann. Das Tanzen zu Musik weckt Emotionen und schafft eine einzigartige Verbindung zwischen Bewegung und Rhythmus, die auf vielen Ebenen bereichernd ist.

Referenz: Spiegel Online

Mein Fazit

Die oben zitierte Studie ist nur eine von vielen, die die positiven Auswirkungen des Tanzens belegen. So zeigt eine Studie der Albert Einstein College of Medicine, dass regelmäßiges Tanzen das Risiko kognitiver Beeinträchtigungen signifikant senken kann, während eine andere Untersuchung der Mayo Clinic nachweist, dass Tanzen zur Verbesserung der geistigen Flexibilität beiträgt. Worauf warten Sie noch? Suchen Sie sich einen Tanzkurs in Ihrer Nähe und entdecken Sie die Freude und die Vorteile des Tanzens selbst! Es gibt so viele gute Gründe, mal wieder einen Tanzkurs zu besuchen und neue Schritte zu lernen. Neben den gesundheitlichen Vorteilen macht Tanzen gegen Demenz einfach Spaß und ist auch förderlich für die Partnerschaft. Gemeinsames Tanzen stärkt das Vertrauen, fördert die Kommunikation und schafft unvergessliche gemeinsame Erlebnisse. Mein Kurs beginnt heute Abend – ich kann es kaum erwarten! Ich freue mich darauf, nicht nur neue Tanzschritte zu erlernen, sondern auch den Stress des Alltags hinter mir zu lassen und einfach die Musik zu genießen.

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17 Kommentare

  1. Oh, vielen Dank für die Anregung. Tanzen hatte ich bei mir schon gänzlich verdrängt- und ich bin, nein ich war ein leidenschaftlicher Tänzer. Vor vielen Monden habe ich sogar Tanzunterricht gegeben. Aber Gewichtstechnisch das ganze irgendwann komplett drangegeben. Ich kann mir aber gut vorstellen, das wieder anzugehen. Weniger aus Gründen der Demenzprophylaxe sondern just for fun! Viel Spaß heute Abend!!

    • Aha, in dir schlummern ja ganz tolle Talente. Ich tanze nämlich auch für mein Leben gern und habe auch – wie du so schön sagst – vor vielen Monden mit meinem ersten Mann alle Kurse bis zum Goldkurs durchlaufen. Sonntags, samstags, wann immer es ging zum Tanzen und Üben. Warum ich jetzt ausgerechnet an einen Nichttänzer geraten bin, das erschließt sich mir auch nicht wirklich, aber drei Anläufe haben wir schon gemacht, um wenigstens mal Discofox auf die Reihe zu kriegen ;.) Und morgen werde ich gleich mal wieder schauen, wann Tanzkurse angeboten werden. Es macht einfach soooooo viel Spaß das Tanzbein zu schwingen.

  2. „Anscheinend ist das Tanzen eine so komplexe Angelegenheit, das Motorik, Aufmerksamkeit, Langzeitgedächtnis und Kurzzeitgedächtnis beansprucht. Es wird weit unterschätzt, wie viel Hirnkapazität das gemeinsame Tanzen in Anspruch nimmt.“ – Und wenn man bedenkt, dass ein Tänzchen von ca. 2 min zumindest bei Turniertänzern einem 800 m – Lauf entspricht, bedeutet das, dass man auch was für die Fitness tut.

    Es ist auch gut für die Beziehung zum Partner.

    Tanzen ist mein Lieblingssport und -hobby.

  3. Klasse Idee. Ich bin zwar erst Anfang 30, aber mit der Vorsorge kann man ja nie rechtzeitig genug anfangen. Man sagt, dass sich der Mensch alle sieben Jahre verändert. Offenbar sind meine nächsten sieben Jahre seit einigen Wochen angebrochen. Plötzlich bin ich Vegetarier, trinke seit kurzem Soja-Reis-Milch statt Kuhmilch, kurz: ich erschrecke mich selber ein bisschen vor mir selbst 😀 Was kommt als nächstes? Als Tanzmuffel doch hoffentlich kein Tanzkurs? 😀

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