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Trail Running – wieso, weshalb, warum?

Das Laufen auf unbefestigten Wegen und Trampelpfaden findet weltweit immer mehr begeisterte Anhänger. Im Vordergrund steht heute bei vielen Freizeitläufern nicht mehr die neue persönliche  Laufbestzeit, sondern das bewusste Erleben der Natur. Draußen sein, runter von der Straße, raus aus der Stadt, Wind und Wetter spüren, Neues entdecken, sich selbst spüren … dies sind die Dinge, die viele Läufer suchen und im Trail Running finden. Du benötigst noch mehr Argumente?

es ist für fast jede(n) geeignet – es muss ja vielleicht nicht gleich das Langstrecken-Event in der Wüste oder ein Ultratrail in den Alpen sein. Das Abenteuer beginnt direkt vor der Haustür, eine frischgemähte Wiese, eine Abkürzung durch den Wald, ein Sprung über einen Bach, …

es ist egal wie schnell du läufst – Geschwindigkeit oder Zeit spielen keine Rolle. Nebel zieht auf, du orientierst dich von Wegemarkierung zu Wegemarkierung, jetzt zählt nur noch die Ankunft, die erfolgreich bewältigte Etappe. Einige Minuten hin oder her, interessiert dies wirklich?

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Trail Running – mit allen Sinnen geniesen

es fördert deine geistige Erholung – nach einem anstrengenden Arbeitstag durch grüne Wiesen und Wälder streifen, was gibt es erholsameres? Aber eine abwechslungsreiche Strecke fordert dich auch mental. Einfach vor sich hin traben funktioniert nicht. Fortwährende Orientierung, Koordination und schnelle Entscheidungsprozesse beschäftigen dein Gehirn und regen es an neue Synapsen zu bilden.

es optimiert deine anaerobe Schwelle – durch die unterschiedlichen Streckenbeschaffenheiten läufst du mal langsam, dann ballerst du wieder über ein flaches, einfaches Trail Stück. Dies ist quasi wie Intervalltraining, nur viel schöner, abwechslungsreicher, aber mindestens genauso zielführend.

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Trail Running – immer wieder anders

es schult deine Körpergefühl – Steine, Wurzeln, Schlamm sind nur einige der Herausforderungen, die es auf einem Trail zu bewältigen gilt. Laufen auf diesen instabilen, unebenen Untergründen verbessert sukzessive deine Balancefähigkeit und somit deine Körperstabilität.

es verbessert deine Laufökonomie – Laufen im freien Gelände beeinflusst die Schrittlänge, sie wird kürzer, dabei steigt die Schrittfrequenz an und der Fußaufsatz schiebt sich in Richtung Vorderfuß. Alles Dinge die dich auch auf der asphaltierten Laufautobahn voranbringen.

es vermindert deine Verletzungsanfälligkeit – weiche Oberflächen bedeuten weniger Verletzungen, da weit geringer Aufprallkräfte wirken, als dies auf harten Pisten der Fall ist. Die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten fordern und stärken nicht nur die Fußgelenksmuskulatur sondern gleich die gesamte Beinmuskulatur.

Gründe gibt es mehr als genug, leg los, probier es aus.

Eine Einführung zum Thema Trail Running findest du in meinem Beitrag Trail Runing – was ist das?

 

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